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© 2009 MK

 

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Wie funktioniert ein Holzbackofen?  Der Backofen wurde 1926 erbaut – Holzhausen gehörte damals noch zum Oberamt Gaildorf. 1985 wurde er nach ca. 30 Jahre Dornröschenschlaf wieder zum Leben erweckt. Die ersten Versuche waren eine Katastrophe, natürlich wusste nur Oma Sperrle aus Erfahrung heraus wie das Backen funktioniert. Und wie schon damals können Sie auch heute nicht am Holzbackofen einfach z.B. 200 Grad einstellen sondern müssen dies über das Anfeuern bzw. mit der dann verbleibenden Glut regeln.

 

Welcher Partyservice liefert das Essen?  Wir kochen und backen alles selber – der Holzbackofen ist im Dauerbetrieb. Der Braten, die Hähnchen, der Salzkuchen, das Sauerkraut, die süße Kuchen und die Pizza werden frisch im Holzbackofen gebraten bzw. ge­backen. Und der Kartoffelsalat – manchmal haben wir auch „ganz gscheite Gäschte, die des net glaubat, dia kennat ja oifach a mole früh morgends vorbeigugga“ – wird frisch zubereitet. Nicht zu ver­gessen, wir schlachten vor dem Fest, woher z.B. die Bratwürste stammen. Die größte Herausforderung ist, dass wir zum einen in der nahezu unveränderten kleinen Küche kochen und „nur“ einen einzigen Holzbackofen haben (in der heutigen Wirtschaftswelt würde man sagen „die Fertigungs­tiefe“ ist viel zu hoch und die erste Beraterfirma würde das Kochen und Backen in Billig­lohnländer auslagern und alles liefern lassen). Es ist Absicht, dass wir „nur“ „einfache“ Gerichte anbieten wollen und sie kein „aufgeschäumtes Kressesüppchen mit Krebsen“ auf der Karte finden. Schmecken und genießen Sie dieses Essen ohne „Schnickschnack“. Dafür kochen wir nicht nur die Soße selbst.

 

Was ist das für ein Haus?  Das Haus wurde 1913 als Mehrgenerationenhaus gebaut, links hatte Urgroßvater Georg Sperrle („dr Strassawart“), rechts Eugen („dr Schuamacher“) und Sofie Sperrle mit ihren Kinder Ilse und Hedwig ge­wohnt. Zu der Schuhmacherwerkstatt – in der heute die Backstube untergebracht ist – gehörte eine Landwirtschaft, die heute noch als Mini-Neben-Landwirtschaft betrieben wird. Unser Platzangebot ist leider be­grenzt und wir bitten Sie, dass Sie einfach „a bisle“ zusammenrücken. Es soll auch Gäste geben, die des­wegen zu uns kommen, um mit Menschen aus der Stadt und  vom Land un­gezwungen schwätzen zu können.

 

Wie kann ich auch mal so kochen und backen?  Ganz einfach: Die Volkshochschule Schwäbisch Gmünd bietet Kurse hier in diesen Räumen an. Ein­fach anmelden. Sie können sich dort auch zu anderen Kochkursen von und mit Ilse Krieg anmelden.

 

Was gibt’s Neues?  Zum Holzbackofenfest 2007 wurden die Klos (hochdeutsch: Toiletten) im ehemaligen Stall fertig gestellt. Und somit stand (fast) nichts mehr im Wege um im Herbst 2007 den Mostbesens „bei Ilse und Wolfgang“ zu eröffnen. Im Frühjahr 2009 wurde der neue Internetauftritt fertigestellt.

 

Wir hoffen, dass wir Ihnen einige Fragen beantworten konnten und bitten Sie um Verständnis wenn gerade jetzt alle Plätze belegt sind und Sie vielleicht warten müssen. Also, genießen Sie die schönen Stunden in Oma Sperrle’s guter Stube, vergessen Sie Ihre Sorgen und Nöte, Ihre Diät, die Alltagshektik und essen, trinken und schwätzen Sie nach Herzenslust.